in memoriam

Ein Verein ist auch Lebensraum und zum Leben gehört das Kindsein, das Erwachsenwerden und am Ende leider auch der Tod. Um so wichtiger ist es für uns, auch unserer verstorbenen Vereinsmitglieder zu gedenken. Für die Hinterbliebenen soll diese Seite eine Stelle der Erinnerung, aber auch des Innehaltens sein, denn das Leben ist vergänglich. Mit Stolz blicken wir auf unsere lange Vereinsgeschichte zurück und mit noch mehr Stolz dürfen wir sagen, dass die hier angeführten Menschen unsere Vereinskollegen waren und damit einen Platz in unseren Herzen haben.

 

Franz Helfer

Franz Helfer
Franz Helfer

Franz Helfer verstarb am 16.9.2015 im Alter von 75 Jahren nach schwerer, langer Krankheit. In den letzten Jahren zeigte sich der ehemalige Kassier der Sektion Tischtennis leider nur noch selten in der Öffentlichkeit.

 

Franz Helfer war von 1985 bis 2010 durchgehend im Sierndorfer Gemeinderat für die SPÖ aktiv. Aber nicht nur politisch zeigte Franz Helfer Flagge. Er spielte Tischtennis und war seit der Sektionsgründung im Jahr 1977 bis 2010 als Kassier für die finanziellen Geschicke der Sektion Tischtennis verantwortlich. Seine Leistungen für die Sektion Tischtennis zeichnete der Sportverein Sierndorf und der NÖTTV mehrfach aus.

 

Wir sprechen allen Hinterbliebenen unser aufrichtiges Beileid zum Tod von Franz Helfer aus.


Willi Peschina

Willi Peschina
Willi Peschina

Sierndorfs Tischtennispionier Wilhelm Peschina ist im Februar 2012 im Alter von 62 Jahren verstorben. 1981 trat Willi, wie er von seinen Freunden genannt wurde, in den nur wenige Jahre zuvor gegründeten Sierndorfer Tischtennisverein ein und sorgte 1992 für einen Meistertitel in der Mannschaft. Vor seiner Zeit in Sierndorf war Willi beim Wiener Tischtennisverband für den Verein Union Leopoldstadt aktiv, wo er in der Saison 1976/77 in der 3. Klasse und von 1977 bis 1980 in der 4. Klasse erfolgreich spielte und auch als Funktionär tätig war.

 

Willi Peschina überzeugte nicht nur sportlich: Beruflich brachte er es zum Filialleiter einer Supermarktkette in Wien. Später arbeitete er bis zur Pensionierung im Sicherheitsdienst. Privat heiratete er seine Elisabeth und hat mit ihr eine gemeinsame Tochter, die derzeit selbst Nachwuchs erwartet.

 

In den letzten Jahren machte das Ehepaar Peschina ausgedehnte Fernreisen. Einer der Höhepunkte dieser Reisen war das Basislager des Mount Everest. Das Engagement in der Marktgemeinde Sierndorf lag Willi sehr am Herzen: Wenn seine Hilfe erforderlich war, konnte man auf Willi zählen. Gemeinsam mit seiner Elisabeth unterstützte das Ehepaar die Sektion Tischtennis bei Veranstaltungen, die Pfarre, den Wanderverein, den ÖKB oder den Verschönerungsverein. Sierndorf verliert mit Willi Peschina nicht nur ein Vorbild in Sachen Hilfsbereitschaft, sondern auch einen wahren Freund zum Pferdestehlen.