Nach Schock in Salzburg gut gegen Innsbruck

Sierndorf gegen Innsbruck mit Kwon, Gardos und Pühringer.
Sierndorf gegen Innsbruck mit Kwon, Gardos und Pühringer.

Die letzte große Ausfahrt machte die TTV-Bundesliga-Mannschaft am Samstag, 3.3. nach Salzburg. In einer Hin- und Zurück-Aktion ging es in der Früh nach Salzburg und nach dem Spiel gleich wieder retour. Dazwischen wurde leider nur wenig Tischtennis gespielt. Die Salzburger verstärkten sich mit einem Koreaner, der erstmals zum Einsatz kam, damit gegen Sierndorf nichts anbrennt. Erfolgreich für Salzburg. Die Partie ging im Eiltempo 6:0 an Salzburg.

 

Tags darauf in Sierndorf kamen zur Freude der Spieler und Funktionäre zahlreiche Zuschauer zum Duell gegen Innsbruck. Mit Kwon Juyoung kam dann schon wieder ein neuer Koreaner auf gegnerischer Seite. Schön für die Zuschauer, da Kwon großartige Bälle bot, schlecht für den TTV. Kwon gewann seine drei Spiele. Tomas Janci ließ alte Zeiten aufblitzen und bezwang Para-Spieler Krisztian Gardos, der gegen Janci sein erstes Einzel im unteren Play Off verlor. Dazu kamen jeweils ein Sieg von Martin Kinslechner und Johannes Maad gegen David Pühringer. "Es freut mich für Johannes, dass er sich selbst beweisen konnte, dass es auch nach seiner Schulter-OP für Siege reicht", so Obmann Albert Wilder. Auch Janci schlug Pühringer. Kinslechner war gegen Gardos im fünften Satz schon 4:1 vorne. Ein direkter Punkt von Martin mit dem Aufschlag wurde als Netzservice gewertet. Dann riss der Faden und Martin verlor den Satz chancenlos 4:11.

 

Im Entscheidungsdoppel - es war das erste Doppel für uns seit dem 3. Dezember - schafften es Tomas und Martin in den fünften Satz gegen Kwon/Gardos. Dieser blieb aber unbelohnt für die TTVler. "Ein Unentschieden gegen den Tabellenführer des unteren Play Offs Innsbruck hätte uns schon für unser Selbstvertrauen gut getan. Immerhin konnten wir zeigen, dass wir Chancen auf Punkte haben, sobald Johannes Maad einen Sieg beisteuern kann", fasst Wilder zusammen.

 

Die nächsten Bundesliga-Runden gibt es wieder in Sierndorf: Am 13.4. gegen Gumpoldskirchen und am 14.4. gegen Kapfenberg. Kapfenberg zeigte sich ebenfalls schon kreativ in Sachen Spielereinsätze im unteren Play Off und ließ mit David Vorcnik einen ehemaligen 1. Bundesliga-Spieler auflaufen, der die letzten Saisonen verletzungsbedingt ausfiel und nun den Klassenerhalt für die Steirer in den Schnittpartien absichern soll.

 

Das sind dann die letzten beiden Heimspiele der Sierndorfer in der Bundesliga. Nach dieser Saison wird sich die Mannschaft in die Donic Liga zurückziehen und in der kommenden Saison in der Landesliga um Siege spielen.

 

"Im unteren Play Off fliegen die Hackln jedes Jahr tief. Vereine, die es sich leisten können, kommen mit Leuten, die im Grunddurchgang keine einzige Runde gespielt haben, um den Klassenerhalt zu sichern. Vereine, die da nicht mitziehen und nicht investieren wollen, kommen dabei schnell unter die Räder.