Sierndorf/2 vor "Finale dahoam"

Lara Taborsky, Fang Molei, Albert Wilder und Jakob Wilder machten ihre Sache bisher erfolgreich in der 2. Landesliga und haben die Chance auf den Meistertitel am 9. Mai.
Lara Taborsky, Fang Molei, Albert Wilder und Jakob Wilder machten ihre Sache bisher erfolgreich in der 2. Landesliga und haben die Chance auf den Meistertitel am 9. Mai.

Spannender könnte für Sierndorf/2 die Saison heuer nicht verlaufen. Vor der letzten Runde am 9.5. daheim gegen "SG Raiffeisenbank Weinviertel Mistelbach/Asparn 1" um 15 Uhr liegen die Sierndorfer einen Punkt in der Tabelle vor Verfolger Waidhofen an der Thaya.

 

"Wir brauchen mindestens ein Unentschieden, wenn wir davon ausgehen, dass Waidhofen seine letzte Runde gewinnt", fasst Kapitän Albert Wilder den Matchplan kurz zusammen.

 

Sollte das Vorhaben gelingen und Sierndorf/2 wird Meister, wird Sierndorf in der kommenden Saison zwei Teams in der 1. Landesliga Niederösterreichs stellen. "Wir hätten schon letztes Jahr aus der 2. Landesliga als Meister aufsteigen können. Allerdings gab es bis zu dieser Saison 4-er-Teams in der 1. Landesliga und acht bis neun Spieler auf einem derart hohen Niveau in Sierndorf zu haben, war schwierig. Zusätzlich wären alleine für die 1. Landesliga dann immer vier Tische blockiert gewesen und die Schiedsrichterkosten wären sehr hoch geworden, da in Summe vier Schiedsrichter pro Runde zu bezahlen wären", betont Wilder.

 

Ab 2026/2027 wird es anders

 

In der kommenden Saison wird die 1. Landesliga allerdings nur noch mit 3er-Teams gespielt und nur mehr auf einem Tisch, wie es in den übrigen Klassen und Ligen Niederösterreichs üblich ist. Es wird auch nur mehr einen Schiedsrichter pro Begegnung geben. Für Sierndorf in dieser Phase ist es eine Win-Win-Situation, wenn der Aufstieg von Sierndorf/2 gelingt: "Wir brauchen für zwei Teams weniger Leute. Die Schiedsrichterkosten bleiben gleich", so Wilder.