
Der TTV Sierndorf durfte am Sonntag beim Final Four des Championship Cup des NÖTTV eine starke Visitenkarte abgeben. Nach einem spannenden Turniertag kehrte unser Team Sierndorf/1 mit dem hervorragenden zweiten Platz nach Hause zurück und darf stolz auf eine großartige Leistung sein.
Der Weg ins Final Four führte über Siege gegen Bruck an der Leitha und Amstetten. Im Halbfinale und damit im ersten Spiel des Final Fours wartete mit Gallbrunn ein für die Sierndorfer völlig unbekannter Gegner. Nach zeitweisen Problemen mit der Spielweise des einen oder anderen Gallbrunners setzte sich Sierndorf/1 souverän mit 4:2 durch. Albert Wilder steuerte dabei zwei wichtige Einzelsiege bei, Simon Wilder und Sebastian Auer holten jeweils einen weiteren Punkt.
Im zweiten Halbfinale setzten sich die Gastgeber aus Guntramsdorf gegen Ottenschlag durch, womit das Finale lautete: Sierndorf/1 gegen Guntramsdorf/1.
Die Guntramsdorfer traten mit einer starken Mannschaft rund um die beiden 2.-Landesliga-Spieler Leon Behrensen und Konrad Manninger sowie Nachwuchstalent Fabian Scharf an. Sierndorf hielt mit Albert Wilder, der Nummer 1 der heurigen 2. Landesliga B, sowie den beiden Oberliga-Spielern Sebastian Auer und Simon Wilder dagegen.
Albert Wilder bestätigte seine Klasse und gewann beide Einzel gegen Behrensen und Manninger jeweils mit 3:1. Simon Wilder punktete ebenfalls stark und besiegte Fabian Scharf mit 3:1. Besonders bitter verlief hingegen das Match von Simon Wilder gegen den routinierten Konrad Manninger: Nach einer 2:0-Satzführung musste er sich erst im fünften Satz knapp mit 9:11 geschlagen geben. Sebastian Auer fand weder gegen Behrensen noch gegen Scharf zu seinem Spiel.
Beim Stand von 3:3 musste somit das Entscheidungsdoppel über den Championship Cupsieg entscheiden. Wilder/Auer trafen auf Behrensen/Manninger. Die Sierndorfer fanden dabei leider nur schwer ins Spiel. Nach einem gewonnenen zweiten Satz keimte nochmals Hoffnung am Ende des vierten Satzes auf, doch am Ende musste man sich mit 1:3 geschlagen geben.
Trotz der Finalniederlage überwog am Ende der Stolz über eine starke Gesamtleistung und den Gewinn der Silbermedaille.
„In Summe können wir stolz sein auf unser Ergebnis. Selbstverständlich tut eine Finalniederlage weh, besonders wenn Chancen auf den Cupsieg da waren. Im nächsten Jahr wollen wir jedenfalls wieder angreifen“, resümierte Albert Wilder nach der Siegerehrung.
Ein Nachteil war aus Sicht der Sierndorfer der Heimvorteil der Gastgeber: „Problematisch für uns war der Heimvorteil der Guntramsdorfer in diesem Finale. Joola-Tische und Joola-Bälle sind ein Setup, das weit weg von unserem Donic-Setup in Sierndorf ist“, erklärte Wilder mit einem Augenzwinkern.
Mit von der Partie war auch Maximilian Ertl, der ebenfalls Teil der Cup-Mannschaft ist. Leider zog sich Max bereits früh einen Ellbogenbruch zu und konnte nach der ersten Runde nicht mehr eingesetzt werden. Unterstützung erhielt das Team außerdem von Martina Wilder und Walter Auer.
Zum Abschluss richtete Albert Wilder noch einen Blick in die Zukunft: „Ich denke, wir sollten uns aktiv um diese schöne Veranstaltung in Sierndorf bemühen. Vier Tische wären perfekt für unsere Halle.“
Der TTV Sierndorf gratuliert der Mannschaft zu dieser großartigen Leistung und freut sich schon jetzt auf den nächsten Angriff im Championship Cup!
